1794-1839 Brunnbäck in Bruneck. Am 19.November 1794 übernahm G. Frisch den mütterlichen Nachlass zum alleinigen Eigentum.
Ab 1806 - 39 auch Baumwirt Kat. Nr. 90 im 4. Viertel Bp. 135 G. Frisch übernahm die Hoferische Realität von dessen Kreditioren am 7.März 1806 zu seinem Eigentum, dürfte sie aber dem Büchsenmacher Anton Schöpf verpachtet haben, da dieser 1808 und 1811 als Wirt aufschien. (s. 227 Mo) Durch Kauf vom 15.4.1818 wurde Georg Frisch Besitzer der Spitalmühle (Kat. Nr. 160) zu Außerragen. Im Familiencataster aus dem Jahr 1823 scheint ein gewisser Johann Frisch dort als Müller auf. Es könnte sich um einen Sohn bzw. Verwandten des Bäckermeisters gehandelt haben. (s267 MO)
Laut einer Aufstellung der Stadt Bruneck aus den Jahren 1835/36 geht hervor, das Georg Frisch 9 Kühe und 6 Fuhrpferde besaß. (s163 MO)
Laut Abhandlungsvertrag des Brunnbäckers Georg Frisch vom Jahr 1841 wurde bei der Brunnbäckbehausung Kat. 87 und 87 1/2 auch der Weinschank ausgeübt, wobei es sich aber vermutlich nicht um eine radiziertes Gewerberecht handelte, da es zum ersten Mal in den Urkunden erwähnt wurde.
Mascottis Familiengeschichte